Sandwichelemente für Halle, Dach und Wand: Aufbau, Vorteile und Auswahl

Sandwichelemente sind die schnellste Art, eine Halle wetterdicht und gedämmt zu bekommen. In einer einzigen Schicht liegen Wetterschutz, Dämmung und Innenbekleidung. Was früher drei Arbeitsgänge waren, ist mit Sandwichelementen ein Montageschritt. Aber welcher Kern passt zu welcher Anwendung, welche Dicke brauchen Sie und worauf müssen Sie beim Kauf achten?

Aufbau: Was steckt im Sandwich?

Ein Sandwichelement besteht aus drei Schichten. Außen und innen sitzt je ein profiliertes Stahlblech, meist 0,5 mm dick, dazwischen ein Dämmkern aus PUR, PIR oder Mineralwolle. Verklebt sind die Schichten fest miteinander, das Ergebnis ist eine leichte, aber sehr steife Platte.

Die Stahlbleche sind farbbeschichtet, meist als Standardfarben in RAL 9002 (grauweiß), RAL 7016 (anthrazit) oder RAL 8012 (rotbraun) erhältlich. Andere RAL-Töne sind gegen Aufpreis machbar, siehe unsere RAL-Farbkarte.

Welcher Kern wofür?

PUR / PIR: der Standard für Dach und Wand

Polyurethan-Hartschaum (PUR oder PIR) ist der häufigste Kern. Er dämmt hervorragend, ist leicht und kostengünstig. Für die meisten landwirtschaftlichen und gewerblichen Hallen ist PUR die richtige Wahl. Standarddicken für Wandelemente sind 40 bis 100 mm, für Dachelemente 60 bis 120 mm, je nach gewünschtem U-Wert.

Mineralwolle: wenn Brandschutz zählt

Sandwichelemente mit Mineralwollkern sind nicht brennbar (Baustoffklasse A2). Sie werden immer dann eingesetzt, wenn die Baubehörde oder die Nutzung (Lager mit brennbaren Gütern, öffentliche Gebäude) das verlangt. Der Kern ist etwas schwerer und teurer als PUR, dafür bietet er zusätzlich einen guten Schallschutz.

Dach oder Wand: unterschiedliche Profile

Dach- und Wandelemente unterscheiden sich in der Deckschale. Dachelemente haben ein hochgesicktes Trapezprofil oben, damit Wasser sicher ablaufen kann. Wandelemente haben feinere Profilierungen (Sichtenprofil, Linienprofil, Mikroprofil), die architektonisch wirken sollen.

Achtung bei der Bestellung: Ein Dachelement lässt sich nicht sinnvoll an der Wand verbauen und umgekehrt. Wenn Sie unsicher sind, welches Element wohin gehört, fragen Sie uns.

Was Sie beim Kauf beachten sollten

U-Wert und Dämmstoffdicke

Der geforderte U-Wert ergibt sich aus der Nutzung: Für unbeheizte Lagerhallen reichen 40 mm, für beheizte Werkstätten sollten es 80 mm sein, für beheizte Wohn- oder Aufenthaltsräume 100 mm und mehr. Wenn Förderung gemäß BEG eine Rolle spielt, den U-Wert vorher mit dem Energieberater abstimmen.

Länge und Handhabung

Sandwichelemente werden in der genauen Länge geliefert, oft 6 bis 14 Meter. Das spart Verschnitt, verlangt aber ein Kranfahrzeug und mindestens zwei Monteure. Wir liefern mit eigenem Kranfahrzeug direkt an die Baustelle in der Pfalz, das erspart Ihnen die separate Krananmietung.

Zubehör nicht vergessen

Zu jedem Sandwichprojekt gehören Ortgangprofile, Firstbleche, Kehlprofile, spezielle Sandwichschrauben und Dichtungen. Wir stellen das komplette Paket zusammen, damit auf der Baustelle nichts fehlt.

Sandwich oder Trapezblech mit separater Dämmung?

Für ungedämmte oder nur leicht gedämmte Hallen kann eine Trapezblech-Eindeckung mit separater Zwischensparrendämmung günstiger sein. Für gedämmte Werkstätten, Betriebsgebäude oder Ausstellungsräume rechnet sich das Sandwich fast immer, weil Sie in einem Arbeitsgang fertig sind.

Beratung und Lieferung aus der Pfalz

Wir liefern Sandwichelemente für Hallenbau, landwirtschaftliche Betriebe und Sanierungsprojekte in der Pfalz und dem gesamten Rhein-Neckar-Raum. Aufmaß, Farbwahl, U-Wert und Zubehör klären wir gemeinsam, damit die Elemente passgenau auf Ihre Baustelle kommen.

Interesse? Fordern Sie Ihr Angebot an.

Wir beraten Sie persönlich und liefern mit eigenem Kranfahrzeug in die ganze Pfalz und darüber hinaus.

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